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Halloween – Wie wäre es mit einem Horrorfilm?

Halloween steht vor der Tür und Sie fragen sich, was Sie an diesem Tag unternehmen wollen. Wer nicht auf die unzähligen Halloween-Partys gehen will oder von Tür zu Tür Süßigkeiten einsammeln möchte, für den gibt es eine tolle Alternative: Wie wäre es mit einem gruseligem Filmabend. Es gibt unzähligen Streifen, die an diesem Tag für die passende „Gänsehaut“ sorgen.

Halloween – die Nacht des Grauens

In einer Kleinstadt in den USA treibt ein verrückter Mörder sein Unwesen. Michael Myers. Natürlich in der Halloween-Nacht. Im Mittelpunkt steht dabei das junge Kindermädchen „Laurie Strode“, die von der jungen Jamie Lee Curtis eindrucksvoll gespielt wird. Dabei lebt der Film eher von seiner Atmosphäre, der Musik und der gelungenen Kameraführung. Blut fließt dabei eher selten. Vieles spielt sich dabei in der Fantasie des Zuschauers ab.

Handlung: Michael Myers tötete bereits in jungen Jahren und verbrachte viele Jahre in einer Anstalt. Doch dann gelang ihm die Flucht und er begann wieder zu morden. Dabei hat er es besonders auf junge Leute abgesehen. Tolle Fahrten mit der Kamera, die beispielsweise aus der Sicht von Meyers die Angriffe mit dem Messer zeigen, sorgen für einen besonderen Horror, der bis heute seines Gleichen sucht.

Fazit: Mit Halloween schuf John Carpenter einen der besten Horrorfilme, der bei Erscheinen das Publikum in den Kinositzen erstarren ließ. Der Film ist äußerst gut inszeniert und kann sich auch heute noch mit aktuellen Horror-Titeln messen. Dabei gibt es innerhalb des Films viele Anspielungen an den alten Filmklassiker Psycho von Alfred Hitchcock. Dabei ist übrigens Jamie Lee Curtis die Tochter von dem bekannten Opfer aus der Duschszene in Psycho. Der Low-Budget-Film spielt erstaunt viel Geld ein, so dass es eine Reihe von weiteren Halloween-Sequels gab, die aber allesamt nicht an das Original reichten.

Tipp: Aktuell feiert der 11. Teil aus der Halloween-Reihe echte Erfolge im Kino. Zumal auch Hauptdarstellerin Jamie Lee Curtis wieder mit von der Partie ist. Dabei handelt es sich nicht um eine einfache Neuverfilmung, sondern die Handlung wird logisch fortgesetzt. Dabei flieht Michael Meyers nach rund 40 Jahren aus der Psychiatrie und will sein grausiges Werk vollenden. Doch Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) hat sich auf den furchterregenden Besucher vorbereitet! Aufgrund der aktuellen Besucherzahlen kann der aktuelle Teil von Halloween sogar zum erfolgreichsten Horrorfilm aller Zeiten avancieren.

Final Destination

Der erste Film aus der Reihe Final Destination handelt von einem Flugzeugabsturz und einem jungen Mann, der diese Tragödie vorher sieht. Doch die Überlebenden scheinen dennoch dem Tod nicht entrinnen zu können. Ihr Sterben ist vorbestimmt. Einer nach dem anderen kommt bei teilweise skurrilen Unfällen ums Leben.

Handlung: Eigentlich ist die Ideen von Final Destination nicht wirklich neu, doch durch den an einigen Stellen durchscheinenden, bösen Humor und der teilweise akribisch erzählten Handlungsabläufe der verschiedenen Unfälle besitzt der Film einen gewissen Reiz. Dabei versuchen die Protagonisten dem Unausweichlichen entgegen zu wirken, wenn auch in den meisten Fällen leider vergeblich. Als Zuschauer erwartet man zunächst nur einen einfachen Horrorfilm, doch der Film kann durch seine detailverliebte Umsetzung und seine guten Schauspieler überzeugen. Zumal die eigentlichen Splatter-Elemente sich nur auf wenige Einstellungen beschränken.

Fazit: Momentan sind fünf Teile von Final Destination am Markt und es gibt weltweit eine große Fangemeinschaft. Leider ist eigentlich nur der erste Film wirklich sehenswert und die nachfolgenden Teile sind in erster Linie nur Aufgüsse der Grundidee des Erstlingswerkes und sind somit nur für absolute Fans empfehlenswert. Doch es ist immer wieder erstaunlich, was sich die Macher an abwechslungsreichen Unfällen einfallen lassen.

Freitag, der 13.

Wie auch die beiden Vorgänger gehört Freitag, der 13. ebenfalls zu den sogenannten Slasher-Filmen. Dabei erblickte das Original bereits 1980 das Licht der Kinos. Hier mordet Jason noch persönlich mit der Axt in einem Jugendcamp. Ausgestattet mit der berühmten Hockeymaske sorgt die Hauptfigur für ein blutiges Kinovergnügen.

Handlung: Die Handlung ist eher einfach gehalten und ist eigentlich nur eine Aneinanderreihung von diversen Mordszenen. Besonders diese Einfachheit und Gradlinigkeit sorgt bei dem Zuschauer für einen permanenten Horror. Wer nach diesem Film im Dunklen allein nach Hause geht, ist selbst schuld. Die Handlung ist schnell erzählt. In dem besagten Camp wurden vor langer Zeit zwei Menschen getötet. Nach Jahren wird das Jugendcamp wiedereröffnet und auch der Mörder kehrt an seine alte Wirkungsstelle zurück.

Fazit: Gemeinsam mit „Halloween“ gehört „Freitag, der 13.“ zu den Klassikern des Slasher-Genres (Bedeutung: schneiden, schlitzen). Zwar wirken heutige Szenen eher lächerlich, dennoch hat das Original noch seinen Reiz. Bis heute sind 12 weitere Teile und ein Remake erschienen. Welche jedoch nur für wirklich hartgesottene Fans geeignet sind. Zu Halloween sollte man unbedingt das Original anschauen.

Nightmare – Mörderische Träume on Elm Street

In der Elm Street treibt ein anderes Monster sein Unwesen. Freddy Krueger. Die Grundidee bei Nightmare: Fünf Teenager träumen von einem unheimlichen Mann. Er ist entsetzlich entstellt, redet mit einer Angst einflößenden Stimme, Filzhut, rot-grün gestreifter Pullover und trägt einen Handschuh mit scharfen Messern. Doch dann werden die Träume war.

Handlung: Freddy Krueger wird Wirklichkeit und tötet einen Teenager nach dem anderen. Es gibt nur einen Schutz, sie dürfen nicht einschlafen. Nur dann kommen wieder die todbringenden Träume. Dabei scheint eine alte Schuld die Ursache für die Heimsuchung von Freddy Krueger zu sein. Kennen Sie übrigens das kleine Gedicht vom bösen Mann, dass in allen Filmen auftaucht: „Eins, zwei, Freddy kommt vorbei. Drei, vier, schließ ab deine Tür. Fünf, sechs, nimm dein Kruzifix. Sieben, acht, schlaf nicht ein bei Nacht. Neun, zehn, du sollst nicht schlafen gehn!“

Fazit: Der Klassiker erschien bereits 1984 und sorgte für großen Horror in der Fangemeinde. Dabei gibt es nun auch eine Neufassung des Klassikers, die zwar in einigen Details abweicht, aber nichts von ihrer Wirkung verloren hat. Insgesamt gibt es heute neue Filme aus der Reihe. Auch eine Fernseh-Serie gab es, die aber nie an den Erfolg der Filme anknüpfen konnte.

The Shining

Bereits 1980 inszenierte Stanley Kubrik dieses Meisterwerk, das auf dem gleichnamigen Roman von Stephen King basiert. Der Film ist sensationell konstruiert und Jack Nicholson als ehemaliger Lehrer und angehender Autor Jack Torrance agiert atemberaubend. Dabei weicht der Film stark von der literarischen Vorlage ab, dennoch gilt The Shining bereits heute als absoluter Kultfilm. Kaum ein Bild hat sich so eingeprägt, wie das Bild von Jack, der die Tür mit einer Axt einschlägt.

In einem abgelegenen Hotel soll Jack das Haus in den Wintermonaten im Auge behalten. In dieser Zeit will er seinen Roman beenden. Doch sein kleiner Sohn Danny hat eine böse Vorahnung und häufig wiederkehrende Visionen. Tatsachlich verliert Jack im Laufe der Zeit seinen Verstand und macht schließlich Jagd auf seine Familie. Dabei spielt das Hotelzimmer 237 eine wichtige Rolle in dem Film. Bis heute gibt es viele verborgene Botschaften in dem Horrorstreifen.

Weitere Horrorfilme zu Halloween

Häufig bleiben die wirklich guten Filme dieses Genres eher verborgen und sind daher meist keine wirklichen Kassenschlager. Zudem handelt es sich bei den Zuschauern fast immer um eine kleine, eingeschworene Fangemeinde, zu der übrigens ich ebenfalls gehöre. Dabei geht es nicht um den klassischen Splatterfilm, bei dem das Blut bis in die letzte Ecke spritzt. Es geht also nicht um Filmwerke, bei denen exzessive Gewalt und der klassische Blutrausch im Vordergrund steht. Vielmehr ist hier der fein dosierte Horror gefragt.

Folgende Filme sind daher absolut sehenswert:

  • Evil Dead
  • Descent 2
  • The Blair Witch Project

Weitere Filme folgen an dieser Stelle!

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