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Die 10 besten Schriftsteller-Filme – Das Leben als Autor

Die besten Schriftsteller-Filme. Filmische Meisterwerke über Autoren und das Schreiben. Die besten Blockbuster über Schriftsteller und Journalisten.

Bücher gehören zu den wichtigsten Kulturgütern unserer Gesellschaft. Sie lassen ganze Welten und deren Handlungen in unserer Fantasie entstehen oder vermitteln mit Worten relevantes Wissen. Doch vielfach erfährt man als Leser nur wenig von den Autoren, Schriftstellern und Journalisten, die ein Werk mit ihren eigenen Worten erschaffen. Dabei ist es durch aus interessant, welche Geschichte hinter der Entstehung eines Buches steckt. Eine Möglichkeit, um einen Blick in das Leben und Arbeiten eines Autors zu werfen, sind Filme über Autoren. So gibt es eine Reihe von absolut sehenswerten Filmen, die die Entstehung eines Buches beleuchten.

Die 10 besten Schriftsteller-Filme

Nicht der Schriftsteller, sondern die Entstehung des Buches bringt die Spannung

Vielfach ist es äußerst spannend, unter welchen Umständen ein bestimmtes Buch entstanden ist. So gibt es eine Reihe von Filmen, die genau diesen Prozess des Schreibens wiederspiegeln. Zumal das professionelle Aufschreiben einer Geschichte immer mit viel Arbeit, Überwindung und Stress verbunden ist. Auch wenn Schriftsteller und Autoren nur selten in das Rampenlicht treten, so sind Filme über deren Arbeit oft sehr reizvoll. Oft muss dazu ein Mitglied der schreibenden Zunft an die eigenen Grenzen gehen, um tatsächlich einen Bestseller fertigzustellen. Genau dieser Prozess lässt sich wunderbar in einen Film einbetten.

Hinweis: Wer selbst Ambitionen hegt, zur Feder zu greifen, sollte sich diese Filme unbedingt anschauen. Zumal diese Streifen eindrucksvoll das entbehrungsreiche Leben beim Schreiben zeigen. Schließlich muss ein Autor viele Stunden in Einsamkeit verbringen, bis sein Werk vollendet ist. Doch dann stellt sich immer noch die Frage, ob sich das Schreiben tatsächlich gelohnt hat. Ist das eigene Buch tatsächlich erfolgreich?

Hier kommen die besten Schriftsteller-Filme

Dazu haben wir eine Reihe von Filmen über Autoren und Schriftsteller zusammengestellt, die Sie sich unbedingt anschauen sollten. Jeder der Film ausgewählten Blockbuster ist für ein paar unterhaltsame Stunden bestens geeignet.

Die Frau des Nobelpreisträgers

Die Frau des Nobelpreisträgers stellt die Verfilmung des bekannten Sprichwortes „Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau“. Doch der Film geht noch einen Schritt weiter. Dabei verkörpert Glenn Close eindrucksvoll die Rolle der Ehefrau, die ihr zudem einen Golden Globe einbrachte.

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Die Geschichte beginnt mit dem lang ersehnten Anruf, von dem jeder Schriftsteller träumt. Eines Morgens ist es dann soweit. Joe Castleman, gespielt von Jonathan Pryce, bekommt mitgeteilt, dass er der nächste Nobelpreisträger für Literatur ist. Er ist am Ziel seiner Träume und seine hingebungsvolle Frau freut sich mit ihm. Die Geschichte ist in den 90ziger Jahren angesiedelt und startet zunächst völlig harmlos mit der aufregenden Reise nach Stockholm zur Preisverleihung. Vorort versäumt Castleman keine Gelegenheit, seine Frau an seiner Seite in höchsten Tönen zu loben. Zumal sie ihre Karriere als Schriftstellerin stets der ihres Mannes untergeordnet hat.

Fazit zu „Die Frau des Nobelpreisträgers“

Doch in den Tagen in Stockholm vollzieht die Ehefrau des Preisträgers einen Wandel. Sie beginnt die Reise als demütige Ehefrau und spielt zunehmend ihre Stärken aus. Immer deutlicher wird die Frage aufgeworfen, warum diese begabte Schriftstellerin ihre Ambitionen bereits vor Jahr begrub. Steckt womöglich ein Geheimnis dahinter? Rückblenden in die Vergangenheit zeigen deutlich auf, wer die eigentliche Begabung zu einem Bestseller besaß. Möglicherweise könnte der Literaturpreis das Ende der Beziehung bedeutet. Gleichzeitig steht immer stärker auch die Karriere des Erfolgsautors auf dem Spiel. Der feinsinnige Streifen wird mit jeder Minute spannender. Dafür sorgt besonders Glenn Close in der Rolle der Ehefrau, die sie mit einer äußersten Präzision wiedergibt. Der Streifen ist ein Muss für jeder Literatur- und Filmfan.

Deutscher Titel: Die Frau des Nobelpreisträgers

Originaltitel: The Wife

Darsteller: Glenn Close, Jonathan Pryce, Christian Slater

Erscheinungsjahr: 2017

Der Dieb der Worte

Wenn sich ein Film um einen Schriftsteller dreht, dann es auch immer um Ruhm, Anerkennung und Erfolg. Schließlich möchte jeder Autor sein Werk zum Erfolg führen. Doch nicht jeder hat das Zeug zu einem Bestsellerautor. Genau diese schmerzliche Erfahrung muss der junge Autor Rory Jansen in Der Dieb der Worte machen. So wird dem jungen Schriftsteller schnell ein literarisches Talent zugesprochen, doch sein Erstlingswerk findet bei den Verlagen nicht die nötige Anerkennung. Drei Jahre hat Jansen an seinem Roman gearbeitet, doch der Erfolg will sich nicht einstellen. Auch wenn der hoffnungsvolle Autor privat längst sein privates Glück gefunden hat, macht ihm der Misserfolg als Autor schwer zu schaffen. So ist der junge Jansen gezwungen, einen Job in einem Verlag anzunehmen, um etwas Geld zu verdienen.

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Als er seine liebenswerte Freundin heiratet und die Hochzeitsreise nach Paris geht, fällt ihm durch Zufall ein altes Manuskript in die Hände. Nach dem ersten Durchlesen lässt ihn die Geschichte nicht los. Als seine Frau ebenfalls das Werk liest, drängt sie ihn, diese Geschichte zu veröffentlichen. Doch er erwähnt nicht, dass der Text nicht aus einer Feder stammt. Nach der Veröffentlichung stellt sich schnell der Erfolg ein und Jansen avanciert rasch zu einem gefeierten Schriftsteller. Doch im tiefsten Inneren weiß der junge Autor genau, dass die Geschichte von einem anderen Autor stammt. Eines Tages steht ein alter Mann vor ihm und gibt sich als der eigentlichen Urheber des Werkes aus. Die Welt des ambitionierten Nachwuchsschriftstellers droht aus den Angeln zu geraten.

Fazit zu „Der Dieb der Worte“

Der Film gibt eindrucksvoll das Leben eines ehrgeizigen Schriftstellers wieder, der um jeden Preis um Erfolg und Anerkennung kämpft. Selbst vor einem Plagiat schreckt er nicht zurück. Am Ende nimmt der Film eine dramatische Wendung, auch wenn der Ausgang überraschend ist. Besonders eindrucksvoll sind dabei die Szenen aus dem Paris in der Nachkriegszeit. Bradley Cooper (siehe auch Im Rausch der Sterne) bietet dabei eine solide Leistung und stellt eindrucksvoll das Gefühlsleben eines jungen, erfolgshungrigen Schriftstellers dar. Das nachdenkliche Drama ist absolut sehenswert.

Deutscher Titel: Der Dieb der Worte

Originaltitel: The Words

Darsteller: Bradley Cooper, Jeremy Irons, Dennis Quaid, Olivia Wilde

Erscheinungsjahr: 2012

Colette – die Geschichte der bekannten französischen Schriftstellerin

Auch bei diesem Film steht eine starke Frau im Mittelpunkt. Die Rede ist von Sidonie-Gabrielle Colette, die eindrucksvoll von Keira Knightley gespielt wird. In jungen Jahren lebt Colette in einer eher ländlichen Gegend Frankreichs zur Zeit der Jahrhundertwende. Hier lernt sie über ihre Eltern den deutlich älteren Schriftsteller Willy (Dominic West) kennen. Nach der Heirat des ungleichen Paares erhält die junge Frau Zugang zu der Pariser Kulturszene. Schnell stellt sich heraus, dass ihr Ehemann unter einer Schreibblockade leidet und so das Paar in finanzielle Nöte gerät.

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Schließlich überzeugt Willy seine junge Ehefrau als Ghostwriter für ihn zu arbeiten. So entsteht ihr Debütroman, der autobiografische Züge trägt und sofort zu einem Erfolg wird. So kommt ihr Mann zu Reichtum und Anerkennung, da der Roman mit dem Titel Claudine erscheint. Dabei gibt sich der Ehemann als eigentlichen Autor aus. Gedrängt von dem Erfolg veröffentlicht die junge Schriftstellerin weitere Werke. Der erhoffte Erfolg stellt sich ein. Im Laufe der Zeit beansprucht die ambitionierte Autorin immer stärker den Erfolg für sich. Sie wird zunehmend selbstbewusster und lebt auch sexuell und beruflich neue Vorlieben aus.

Fazit zu „Colette“

Der Film konzentriert sich ausschließlich auf die frühen Jahre der Autorin. Später avancierte Colette zu der führenden Schriftstellerin ihres Landes. Noch heute gilt sie in Frankreich als feministische Vorreiterin für die Rechte der Frauen. Diese Phase ihres Lebens spart der autobiografische Film allerdings aus. Der Streifen ist durchaus kurzweilig und nett erzählt, auch wenn dies der echten Colette keinesfalls entsprach. Hier hätte der Film an einigen Stellen etwas mehr Tiefgang vertragen. Dennoch stellt der Streifen einen ersten Einstieg zu der bekannten Schriftstellerin dar.

Originaltitel: Colette

Darsteller: Keira Knightley, Dominic West, Eleanor Tomlinson

Erscheinungsjahr: 2018

Weitere Schriftsteller-Filme über deren Geschichten

Natürlich gibt es noch weitere Filme über Autoren und Schriftsteller:

Mary Shelley

Der Film schildert das aufregende Leben der britischen Schriftstellerin Mary Shelley, die mit ihrem Werk Frankenstein oder Der moderne Prometheus in die Literaturgeschichte einging. Ausgangspunkt ist die Liebesgeschichte mit dem Dichter Percy Shelley, den Sie mit zarten 16 Jahren kennenlernte. Zumal die junge Frau durch ihre rebellische Art ständig mit ihrer Stiefmutter aneinander gerät. Schließlich wird sie nach Schottland geschickt, um zur Ruhe zu kommen. Doch genau hier lernt sie den jungen Dichter kennen. Schließlich brennt das junge Paar durch. Doch das neue Leben gestaltet sich äußerst schwierig.

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Zumal die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts noch weit von einer Emanzipation der Frau entfernt war. So muss Mary mit Vorurteilen, Lügen und Verachtung kämpfen. Dennoch schafft es die junge Schriftstellerin, ihre Fantasien zu Papier zu bringen. Insgesamt handelt es sich um einen gelungenen historischen Film, der detailliert die damalige Zeit wiedergibt. Insgesamt hätte man sich jedoch weitere Details über das Leben von Mary Shelley gewünscht. Hier bleibt der Film häufig zu oberflächig.

Originaltitel: Mary Shelley

Darsteller: Elle Fanning, Maisie Williams, Douglas Booth

Erscheinungsjahr: 2017

Forrester Gefunden!

Der bekannte Schriftsteller William Forrester lebt zurückgezogen in New York. Durch Zufall lernt der Jugendlichen Jamal den Autor kennen. Beide freunden sich an und der Forrester unterstützt ihn beim Schreiben seiner ersten Geschichten.

Deutscher Titel: Forrester – Gefunden!

Originaltitel: Finding Forrester

Darsteller: Sean Connery, Rob Brown, F. Murray Abraham

Erscheinungsjahr: 2000

Der Club der toten Dichter

In der Rolle eines exzentrischen Hochschullehrers John Keating zeigt Robin Williams die Klasse seines schauspielerischen Könnens. Dabei will er seine Schüler für Literatur und das Verfassen von Texten begeistern. Als Englischlehrer will er mit unkonventionellen Methoden seinen Schülern einen Blick über den Tellerrand ermöglichen. Im Mittelpunkt stehen das eigenständige Denken, die Welt der Literatur und die schönen Dinge des Lebens. Dazu wird der Club der toten Dichter ins Lebens gerufen. Der Lehrer will damit erreichen, dass die Jugendlichen ihr Leben selbst in die Hand nehmen sollen.

Nach der Aufführung von Shakespeares Sommernachtstraum kommt es allerdings zu einem furchtbaren Zwischenfall. Daraufhin drängt die konservative Schulleitung die beteiligten Schüler eine Erklärung zu unterzeichnen, die die alleinige Schuld der Vorkommnisse Keating zuschreibt. Der Film zeigt eindrucksvoll den Konflikt zwischen der konservativen Denkwelt und der Selbstverwirklichung von jungen Menschen. Entsprechend erhielt der Film im Jahre 1990 mehrere Auszeichnungen, u.a. auch diverse Oscar-Nominierungen.

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Deutscher Titel: Der Club der toten Dichter

Originaltitel: Dead Poets Society

Darsteller: Robin Williams, Robert Sean Leonard, Ethan Hawke

Erscheinungsjahr: 1989

Anonymus

Anonymus ist angesiedelt in den Zeiten von Königin Elisabeth I. Es geht um erbitterte Machtkämpfe und um die Nachfolge des Throns. Gleichzeitig werden die Verschwörungstheorien behandelt, die sich um William Shakespeares ranken.

Deutscher Titel: Anonymus

Originaltitel: Anonymous

Darsteller: Rhys Ifans, Joely Richardson, Jamie Campbell Bower

Erscheinungsjahr: 2011

Die Verlegerin

Der Film gibt die Geschehnisse um die Veröffentlichung der Pentagon-Papiere im Jahr 1971 wieder.

Deutscher Titel: Die Verlegerin

Originaltitel: The Post

Darsteller: Meryl Streep, Tom Hanks, Bruce Greenwood

Regie: Steven Spielberg

Erscheinungsjahr: 2017

Auszeichnungen: Oscar-Nominierung als bester Film

Ohne Limit

Eddie Morra (Bradley Cooper) ist ein erfolgloser Schriftsteller, der, statt zu schreiben, eher seine Zeit in Bars verbringt. Eine klassische Schreibblockade. Als ihn auch noch seine Freundin verlassen, verliert er seine letzte Motivation. Zumal er die Abgabe seines Romans bereits mehrfach versäumt hat. Seine Verzweiflung ist grenzenlos. Doch eines Tages trifft er seinen Ex-Schwager. Er ist immer noch Dealer. Da bietet er Eddie eine neue synthetische Droge an: NZT-48. Nach längerem Zögern nimmt er die Droge. Die erste Wirkung ist sensationell. Plötzlich wusste Eddie was er tun müsste und wie er es tun müsste. Am nächsten Morgen war er wieder der Alte. Die Wirkung von NZT war verflogen. Doch eine Sache ist geblieben: die ersten 90 Seiten seines Buches sind über Nacht fertig geworden! Sofort bringt er die ersten Seiten zu seiner Verlegerin. Sie ist begeistert! Und Eddie braucht mehr von der Wunderdroge.

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Deutscher Titel: Ohne Limit

Originaltitel: Limitless

Darsteller: Bradley Cooper, Robert De Niro, Abbie Cornish

Regie: Neil Burger

Erscheinungsjahr: 2011

Das Labyrinth der Wörter

Der Film schildert das Zusammentreffen von zwei sehr unterschiedlichen Menschen, die sich durch die Literatur näher kommen.

Deutscher Titel: Das Labyrinth der Wörter

Originaltitel: La Tête en friche

Darsteller: Gérard Depardieu, Gisèle Casadesus, Sophie Guillemin

Erscheinungsjahr: 2010

Misery

Bei einem Autounfall in den Bergen wird Bestsellerautor Paul Sheldon (James Caan) von der Krankenschwester Annie Wilkes (Kathy Bates) gefunden. Was zunächst wie eine glückliche Fügung aussieht, entpuppt sich für den Schriftsteller schnell zum blanken Horror. Zumal die Krankenschwester ein fanatische Fan des Autors ist.

Originaltitel: Misery

Darsteller: James Caan, Kathy Bates

Regie: Rob Reiner

Erscheinungsjahr: 1990

Auszeichnungen: Oscar für Kathy Bates als beste Darstellerin

Weitere Schriftsteller-Filme

  • Adaption – Der Orchideendieb
  • Capote
  • Cyrano von Bergerac
  • Barton Fink
  • The Door in the Floor – Die Tür der Versuchung
  • Fear and Loathing in Las Vegas
  • Garp und wie er die Welt sah
  • The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit
  • Naked Lunch
  • Nocturnal Animals
  • The Shining
  • Swimming Pool
  • Die Wonder Boys
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