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Smart-TV – welche Technik steckt dahinter?

Smart-TV: Wer sich aktuell einen neuen Fernseher zulegen möchte, der steht vor der grundlegenden Entscheidung, für welche Technik er sich entscheidet soll. In erster Linie kommt dafür ein Smart-TV in Frage. Modernes Fernsehen ist heute mehr als nur das Einschalten des laufenden Fernsehprogramms. Heute bietet ein Smart TV auf dem neuesten technischen Stand viele Funktionen: Streaming, 4K-Auflösung, Internet-Anbindung, Gaming, Live-TV.

Was ist ein Smart-TV?

Zunächst stellt sich die Frage, was versteht man unter Smart-TV? Diese moderne Form des Fernsehers ist eine Verschmelzung zwischen TV-Gerät und Computer. Diese aktuellen Geräte (Flachbildschirme) bieten vielfältige Schnittstellen, um zusätzliche Komponenten (Mediaplayer, Spielekonsole, Set-Top-Boxen, Blu-ray-Player, AV-Receiver) zu verbinden. Zudem kann die Funktionalität des Smart-TVs durch das Herunterladen von Apps individuell erweitert werden. So kann mit dem Fernseher nicht nur das klassische Fernsehprogramm empfangen werden, sondern er ist auch zum Streamen von Filmen, Videos, Serien und Musik geeignet. Ausgangspunkt ist dabei die permanente Anbindung an das Internet. Zudem können die unterschiedlichen Medien in höchster Bildqualität und Auflösung auf den Bildschirm gebracht werden.

Somit sind herkömmliche Anbindungen (Anschluss per Kabel (DVB-C), Antenne (DVB-T2) oder Satellit (DVB-S) nicht zwingend mehr notwendig. Alle Inhalte werden über das Internet als Stream in den heimischen Fernseher eingespeist. Unterschiedliche Streaming-Dienste und Mediatheken sorgen für ein individuelles Fernsehprogramm. Jeder Nutzer kann somit sein eigenes Programm selbst bestimmen. Dennoch kann auch bei einem Smart-TV auch das bisherige lineare Fernsehen eingespeist werden. Die gewohnte Tagesschau, pünktlich um 20:00 Uhr, ist bei Bedarf weiterhin abrufbar.

Smart-TV: Funktionalität und Bedienung

Heute bieten alle großen Hersteller von Smart-TVs (z.B. LG, Panasonic, Philips, Samsung) unterschiedliche Modelle in verschiedenen Preisklassen an. Die wesentlichen Unterschiede liegen in der angebotenen Auflösung (z.B. 4k Ultra-HD), in der Größe des Displays und in der technischen Ausstattung (z.B. Anzahl und Art der Schnittstellen). Zudem nutzen die einzelnen Hersteller unterschiedliche Betriebssysteme, um ihre Smart-TVs zu betreiben. Daher hat jeder Anbieter seine typische Benutzeroberfläche. Häufig kommt dabei Android als Betriebssystem zum Einsatz, aber auch herstellerspezifische Eigenlösungen sind vertreten.

Für den Nutzer gibt es keine wesentlichen Unterschiede. Sicherlich gibt es Abweichungen in der Benutzerführung. Zudem sind nicht bei jedem Anbieter alle Apps der wichtigsten Streaming-Dienste vertreten. Hier sollten Sie sich vor dem Kauf erkundigen, ob ihr bevorzugter Dienst auch bei dem jeweiligen TV-Hersteller vertreten ist. In den meisten Fällen unterstützen die bekannten TV-Lieferanten alle gängigen Streaming-Apps.

Die Fernbedienung bei Smart-TV

Bei der Bedienung verfolgen alle am Markt befindlichen Smart TVs eine ähnliche Strategie. Weiterhin ist die klassische Fernbedienung die zentrale Schnittstelle zwischen „Mensch und Fernseher“. Allerdings geht häufig die Funktionalität weit über die normale Bedienung hinaus, da die aktuellen Geräte eine Fülle von Einstellungen und Möglichkeiten bieten. Immer häufiger kommen aus Sprachassistenten (beispielsweise Alexa von Amazon) bei der Bedienung des Fernsehers zum Einsatz. So kann der Nutzer mit einfachen Sprachbefehlen die jeweils gewünschte Funktion aufrufen.

Bei Bedarf kann ein Smart-TV auch mittels Smartphone oder Tablet-PC bedient werden. Die Anbindung ist dabei maßgeblich von dem Hersteller abhängig. Selbst verschiedene Daten lassen sich mühelos zwischen den Geräten (das sogenannte Second Screen) austauschen. Zusätzliche Schnittstellen an dem Fernseher erlauben auch den Betrieb einer Kamera (Videotelefonie, Videokonferencing) oder einer Tastatur (für das Surfen direkt im Internet).

Die Internet-Anbindung bei einem Smart-TV

Die zentrale Komponente beim Smart-TV ist die permanente Anbindung an das Internet. Dies ist die zentrale Voraussetzung, um verschiedene Streaming-Dienste überhaupt zu nutzen. Zudem lassen sich über das Netz auch aktuelle Updates für den Fernseher einspielen. So bleibt das eigene Gerät immer auf dem neuesten Stand der Technik. Ausgangspunkt in den eigenen vier Wänden ist somit die Einrichtung eines eigenen Heimnetzwerkes die notwendige Voraussetzung, um so dem TV-Gerät überhaupt eine Online-Anbindung zu ermöglichen. Nur so lässt sich der gesamte Funktionsumfang des Smart TVs abrufen.

Wahlweise kann die Anbindung entweder per Ethernet-Verbindung (kabelgebunden) oder via WLAN (kabellos) geschehen. Beide Wege sind möglich, sofern auf eine ausreichende Übertragungsgeschwindigkeit geachtet wird. Heute kann jeder gängige Internet-Provider eine geeignete Lösung anbieten.

Mittels Internet-Router (z.B. Fritzbox von AVM) wird das benötige Heimnetzwerk mit wenigen Handgriffen eingerichtet. Grundsätzlich sollte die Geschwindigkeit des Netzwerkes an den Bedarf des Streamings angepasst werden (siehe Heimnetzwerk einrichten – Basis für ein perfektes Streaming). Dabei ist die Auflösung des Streams (z.B. Full HD / 4K Ultra-HD) ausschlaggebend. Hier gilt die einfache Regel: Je höher die Auflösung, desto schnell sollte das Netzwerk sein.

Folgende Anbieter stellen Smart-TV her

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