Skip to main content

Streamen Sie doch Ihr eigenes Programm

Der Genuss von Fernsehserien und Spielfilmen in heimischer Umgebung gehört noch immer zu den wichtigsten Freizeitbeschäftigungen der Menschen. Nur ändert sich zunehmend das dafür notwendige Angebot. Konnten die Zuschauer noch vor einigen Jahren nur auf wenige Programme zugreifen und hatten somit nur geringe Wahlmöglichkeiten beim TV-Angebot, hat sich dies gerade in letzter Zeit maßgeblich verändert.

Doch die große Auswahl an Programmen, Filmen und Serien hat natürlich auch eine Kehrseite. Längst wird in Familien nicht mehr das gleiche Programm gemeinsam geschaut. So gibt es sicherlich in vielen Haushalten Stress um das aktuelle Programm. Wenn der Vater das Fußballspiel genießen will, die Ehefrau lieber einen Film zum Feierabend schauen möchte, wartet der Nachwuchs längst auf den Beginn der aktuellen Lieblingsserie. So hängt sicherlich in Sachen TV in vielen Haushalten der Haussegen schief.

Einziger Ausweg: jeder schaut sein bevorzugtes Programm auf einem anderen Gerät. Damit dies funktioniert, muss die passende technische Ausstattung vorhanden sein. So greifen viele Haushalte eher auf den Satellitenempfang oder den Kabelanschluss zurück. Schwieriger wird es immer dann, wenn nur ein Signal über die angeschlossene Leitung gelangt.

Einziger Ausweg ist das Streamen über das Internet. So kann der Nutzer problemlos auf dem Laptop oder Desktop oder über mobile Geräte die gewünschte Serie oder den Lieblingsspielfilm empfangen. Will man hingegen das Streamingsignal auf dem großen Flachbildschirm genießen, dann muss der Rechner oder das Samrtphone mit dem TV-Gerät verbunden werden. Eine immer beliebtere Alternative ist das Streamen mittels Streamingbox wie Amazon Fire TV oder Apple TV oder mit einem TV-Stick wie Google Chromecast oder Amazon Fire TV Stick.

Wer jedoch auf die regelmäßigen Streamingkosten einzelner Anbieter verzichten möchte, beginnt sein eigenes Programm zu streamen und speist die Daten in das eigene Daten- oder Stromnetz ein. Ausgangspunkt ist zunächst eine recht kostspielige SAT-Anlage, die das eigentliche TV-Signal in die eigenen vier Wände holt. Anschließend muss der Nutzer noch dafür sorgen, dass das empfangene Signal auch bei allen Empfängern im Haus oder in der Wohnung ankommt. Nach einer gewissen Zeit haben Sie die Kosten dann über das Einsparen der Streaming-Gebühren wieder eingespielt, vorausgesetzt der Satelliten-Empfang bleibt weiterhin kostenlos.

Für dieses individuelle Streamen existieren längst eigene Lösungen, die die gewünschten Daten in das eigene Heimnetz einspeisen. Der einfachste Weg ist ein spezielles Gerät zwischen Satellitenanlage und Internetrouter zu schalten, der dann das ankommende Signal in das eigene Heimnetz einspielt. Sofern Sie über ein schnelles Netz verfügen, lässt sich dann das ankommende Signal auf jedem Rechner oder per App auf einem Smartphone oder Tablet-PC empfangen. Entsprechende Lösungen (z.B. PCTV Broadway HD-S2) sind bereits günstig am Markt erhältlich.

Wer möglichst auf den gefürchteten Kabelsalat verzichten möchte und das Fernseh- und Videosignal gleich in das eigene Stromnetz seines Hauses bzw. seiner Wohnung einspeisen will, der findet mittlerweile auch bereits kostengünstige Lösungen. Die Verteilung des Internetsignals per Stromkabel ist hinlänglich bekannt, nun kann zusätzlich ein Streamingsignal eingelagert werden. Auch hier ist eine spezielle Hardware (z.B. Devolo dLAN TV SAT Multituner Kit) notwendig, die diese Aufgabe übernimmt. Der beiliegende Tuner übernimmt die Verteilung mittels spezieller Steckdosen. Wobei eine Steckdose den Sender übernimmt, die gleichzeitig mit dem Netzwerk verbunden ist. Über andere Steckdosen wird dann das Signal empfangen.

Bei allen vorgestellten Lösungen müssen Sie etwas technisches Verständnis und ein wenig Fingerspitzengefühl besitzen, dann lassen sich damit ausgezeichnete Ergebnisse beim hauseignen Streaming erzielen.

Anzeige

Ähnliche Beträge - die Sie interessieren


Ähnliche Beiträge



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *