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Pretty Little Liars – Die komplette erste Staffel [5 DVDs]

Pretty Little Liars – Die komplette erste Staffel [5 DVDs]

Pretty Little Liars - Die komplette erste Staffel [5 DVDs]

Besonderheiten: Freigegeben ab 12 JahreIn dem idyllischen Städtchen Rewood werden viele Geheimnisse gehütet – die hässlichsten betreffen die vier schönsten Mädchen des Ortes: die 16-Jährigen Freundinnen Aria, Spencer, Hanna und Emily, deren dunkle Machenschaften jetzt ans Licht kommen. Vor einem Jahr ist die Cliquen-Anführerin Alison verschwunden – die Gemeinschaft der Gruppe zerbrach. Jetzt bekommen die Girls plötzlich Nachrichten von A – mit Informationen, die nur Alison kennen k

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Neu und original verpackt. Sprache: deutsch
Die schonungslos intensive Serie The Wire wurde vom San Francisco Chronicle als „eine der großen Leistungen der Fernsehkunst“ gefeiert. Erzählt wird die Geschichte aus dem Blickwinkel der Hauptfiguren – den Polizisten und den von ihnen beschatteten Personen. In dieser Welt werden Gut und Böse, Schuld und Sühne ständig infrage gestellt. Die erste Staffel zeigte die oft vergeblichen Bemühungen der Polizei, sich in einen Drogenring in Wes

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Kommentare

Tobias Zeitler „dwight_cox“ 20. September 2015 um 21:37

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Wendungsreiches, unterhaltsames Guilty Pleasure, 15. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Pretty Little Liars – Die komplette erste Staffel [5 DVDs] (DVD)

Die fünf Highschoolgrazien Alison, Aria, Spencer, Emily und Hanna sind unzertrennlich – bis Alison spurlos verschwindet. Ein Jahr später haben sich die vier nichts mehr zu sagen – bis Alison überraschend wieder auftaucht – ermordet. Spencer und Co. haben kaum Zeit zur Trauer, denn der mysteriöse A. heftet sich bald an ihre Fersen – und droht, so manches gut behütete Geheimnis zu lüften. Die vier Grazien setzen nun alles daran, Alisons Mörder zu finden und zu verhindern, dass A. enthüllt, was besser nie das Licht der Welt erblicken sollte…

In den USA geht „Pretty Little Liars“, das mehr oder weniger lose auf einer Romanreihe von Sara Shepard basiert, mittlerweile in die fünfte Runde, bei uns in Deutschland ist es immer noch eher ein Geheimtipp. So hatte ich auch trotz der großspurigen Ankündigungen der DVD-Hülle („Willkommen zu ihrer nächsten Sucht“) nicht unbedingt große Erwartungen, wurde aber dennoch nicht enttäuscht. Der Einstieg in das fiktive Städtchen Rosewood fiel für mich vor allem in der Pilotepisode nicht ganz leicht: die Mädels – und noch schlimmer die männlichen und durch die Bank austauschbaren Darsteller (mit Ausnahme von Toby-Darsteller Keegan Allen, der wirklich angenehm heraussticht) – wirkten einfach zu perfekt und glatt, die Musik durchaus passend (vor allem der Titelsong „Secrets“ von The Pierces ist ein echter Ohrwurm), aber eine Spur zu hip und laut für manche Szene und der Plot war ebenfalls teils sehr vorhersehbar (ich sage nur Aria und Ezra). Was zunächst aber nur wenig prickelt und bestenfalls bedingt mitreißt, entwickelt nach und nach eine regelrechte Sogwirkung und lässt einen schließlich eine Folge nach der anderen regelrecht verschlingen. Schuld daran sind zum einen die breit gestreute Themenwahl – von Mobbing, Homosexualität und Erpressung über Veruntreuung und Ehebruch bis hin zu Mord und Verrat (um nur einige zu nennen) – und die wirklich toll aufspielenden Schauspielerinnen, die die ihnen entgegengebrachten Sym- und Antipathien immer wieder wechseln lassen – hier stechen besonders „Spencer“-Darstellerin Troian Belissario (wow, was für Name :)) und die unglaublich süße Ashley Benson (die sich in „Spring Breakers“ von einer ganz anderen Seite zeigte) heraus -, aber auch die zahlreichen unerwarteten Wendungen und viele Hinweise und Details, die permanent eingestreut werden und den Zuschauer wiederholt überraschen und aufs Neue miträtseln lassen. Nach zweiundzwanzig Episoden ist dann aber erst mal Schluss – und dank eines großen Cliffhangers und zahlreicher noch ungelöster Handlungsfäden auch ein guter Grundstein für die nächste Staffel(n) gelegt.

Noch kurz ein paar Worte zur Ausstattung der 5-DVD-Box:

Die Sprach- und Untertitelauswahl ist gelungen: Neben dem englischen O-Ton (in Dolby-Digital 5.1) findet sich noch die deutsche Sprachfassung (allerdings nur in Dolby Digital 2.0) sowie zuschaltbare Untertitel in Deutsch, Englisch sowie Türkisch.

Die Sonderausstattung lässt sich auf den ersten Blick ebenfalls nicht lumpen, bietet aber nur zum Teil einen echten Mehrwert: während auf den ersten vier Scheiben zu ausgewählten Episoden geschnittene Szenen (jeweils problemlos untertitelbar) vorliegen, finden sich die übrigen Specials auf der fünften Scheibe: während ein 17-minütiges Making Of (das nicht nur die Castings oder die Kostümausstattung beleuchtet, sondern auch einen Vergleich zwischen der Romanvorlage und der Serie zieht, bei der auch Sara Shepard zu Wort kommt), durchaus spannende Ansätze liefert, und mit „Two Truths & A Lie“ ein nettes Gimmick vorliegt, in dem jede der vier Hauptdarstellerinnen drei Behauptungen aufstellt, wobei nur zwei der Wahrheit entsprechen (was unterhält und Spaß beim Raten bringt, ca. 6 Min.), begeistern weder das wirklich überflüssige Filmchen „Lucy verrät ein Geheimnis“ (ein reiner, nicht mal eine Minute dauernder Promo-Clip für Lucy Hales neuen Film „The next A Cinderella Story“), noch „Little Secrets from the Set“, in dem „Emily“-Darstellerin Shay Mitchell einen Blick hinter die Kulissen wirft (die ca. 8 Min. sind wenig ergiebig, man erfährt außer einer Geburtstagsüberraschung für Ashley Benson nur, dass alles „awesome“ und „cute“ ist). Erwähnenswert ist noch der (zumindest in der Erstauflage) beigelegte Episodenguide (wobei sich aber unangenehme Fehler à la „als die Wände DEN schreienden Spencer zu erdrücken drohen“ eingeschlichen haben) sowie das Fehlen eines Wendecovers.

Insgesamt ist die erste Staffel von „Pretty Little Liars“ ein durchaus unterhaltsames Guilty Pleasure, das dank zahlreicher Wendungen und einem durchaus gelungenen Cast – zu dem neben den tollen…

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Dark Rose 20. September 2015 um 22:22

70 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ich sage nur eins: Endlich!, 8. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Pretty Little Liars – Die komplette erste Staffel [5 DVDs] (DVD)
Vor genau einem Jahr verschwand die damals 15-jährige Alison DiLaurentis spurlos. Ihre vier besten Freundinnen haben sie als letztes gesehen. Seit damals ist viel passiert und die Mädchen haben sich auseinander gelebt. Aria war für ein Jahr im Ausland, nachdem sie ihren Vater erwischte, wie er eine seiner Studentinnen küsste. Spencer wird von ihrer Familie herum geschupst und hat sich in den Verlobten ihrer Schwester verliebt und er hat anscheinend auch Gefühle für sie. Emily ist Mitglied des Schwimmteams und steigt dort immer mehr auf. Und Hannah, vor einem Jahr noch das leicht pummelige Mitglied der Gruppe ist auf einmal die Königin der Highschool von Rosewood.
Doch Alisons Verschwinden hängt noch immer wie ein Schatten über ihrer aller Leben, denn Alison kannte jedes ihrer Geheimnisse und davon haben sie viele. Seit Aria zurück ist erhalten sie alle merkwürdige Nachrichten, die auf ihre dunkelsten Geheimnisse anspielen, unterschrieben mit -A. Doch wer ist A? Ist es vielleicht sogar Alison? Kurze Zeit später wird dann allerdings Alisons Leiche gefunden, sie war die ganze Zeit tot. Und nach der Beerdigung bekommen die Mädchen wieder eine Nachricht: Ich bin noch da, ihr Schlampen. Und ich weiß alles.
Wenn heraus kommt, was sie alles getan haben würde sie das alle vernichten. Und deshalb müssen die Mädchen nicht nur heraus finden wer A ist, sondern auch wer Alison ermordet hat. Vielleicht ist der Mörder sogar A selbst? Jeder könnte es sein.

Ich liebe diese Serie. Würden die Serien „Veronica Mars“ und „Gossip Girl“ ein Baby machen, es wäre „Pretty Little Liars“. In jeder Folge erhalten sie ein Puzzle-Stückchen, wieder einen klitzekleinen Hinweis darauf, wer A sein könnte, aber A ist ihnen immer einen Schritt voraus. Man fiebert mit den Mädchen mit, und will unbedingt wissen, was damals wirklich geschah. Welche Geheimnisse hüten die Mädchen? Was ist damals mit Alison passiert? Und vor allem: warum weiß A über alles Bescheid?

Die Serie läuft in den USA mittlerweile in der dritten Staffel und ich verrate zumindest so viel: es wird nicht langweiliger. Ich kann die Serie von ganzem Herzen empfehlen und so viel ist sicher: sobald sie erschienen ist, werde ich sie mir anschaffen. Denn „Pretty Little Liars“ ist eine der besten Serien, die ich je gesehen habe. Man kann sich unglaublich schnell in die Mädchen hinein versetzen. Man leidet mit ihnen und ziemlich bald fängt man selbst an andauernd über die eigene Schulter zu sehen und zusammen zu zucken wenn man sein Handy klingeln hört. Denn schließlich hat jeder von uns hässliche, dunkle kleine Geheimnisse, die besser niemals ans Licht kommen sollten. Wie würden wir uns fühlen?

-A

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Eichhörnchen 20. September 2015 um 22:55

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Eine super spannende Serie…, 25. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Pretty Little Liars – Die komplette erste Staffel [5 DVDs] (DVD)
WILLKOMMEN ZU IHRER NEUEN SUCHT…
…steht groß auf der Rückseite der DVD und damit haben sie auch recht, denn man will immer wissen wie es in der nächsten Folge weiter geht.

Bin nur durchzufall über die Serie gestolpert. Hatte vorher noch nie was Pretty Little Liars gehört oder gesehen. Habe die DVD dann beim Bummeln gesehen und mir die Inhaltsangabe, die mich so neugierig gemacht hat, dass ich mir die erste Staffel gleich mitgenommen habe. Und ich habe es nicht bereut, im Gegenteil, ich bin gleich süchtig nach der Serie geworden und habe die Staffel an einem Wochenende durchgeschaut.

Ein Jahr nach Alisons versschwinden wird ihre Leiche gefunden. NAch der Beerdigung bekommen Emily, Hanna, Spencer und Aria eine seltsame Nachricht per SMS von einem A. Es soll nicht die einzige Nachricht von A bleiben. Ganz im Gegenteil, es kommen immer mehr Nachrichten/Bedrohungen. Ein Katz und Maus Spiel zwischen den Mädchen und A beginnt. Man kann auch sagen ein Spiel auf Leben und Tod. A kommt den Mädchen immer näher und ist oft auch einen Schritt voraus. Die Bedrohungen von A werden immer schlimmer und die Mädchen versuchen herauszufinden wer sich hinter A verbirgt. Immer wenn sie denken sie wissen wer A ist, ist A ihnen einen Schritt voraus und kann entkommen…

Es gibt auch einpaar Spezials
PRETTY LITTLE LIARS: ZWEI WAHRHEITEN UND EINE LÜGE- Die Girls geben aufschlussreiche Details über sich preis…Nicht alle davon sind wahr
ES BEGANN MIT EINER LÜGE- Making of Pretty Little Liars
KLEINE GEHEIMNISSE AM SET- Erfahre noch mehr interessante Geheimnisse
NICHT VERWENDETE SZENEN

Für mich sind Spezials auf DVDs nicht wirklich wichtig, da ich sie mir fast nie anschaue, aber für die sie wichtig sind, habe ich sie hier einfach mal aufgezählt. Die, die sich für Specials auf DVDs interessieren, kommen hier aufjedenfall auf ihre Kosten.

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franosch „franosch“ 20. September 2015 um 23:45

101 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Nicht Jedermanns Sache. Aber ich liebe es., 14. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Wire Staffel 1-5 Komplettbox (exklusiv bei Amazon.de) [24 DVDs] (DVD)
Als erstes möchte ich davor warnen, dass die Serie nicht jeden Geschmack trifft.
The Wire ist anders. Sie hat keinen typischen Spannungsbogen. Man hat manchmal
den Eindruck, dass die Folge nur deswegen dort aufhört, weil die Uhr das so sagt.
Es sind sehr, sehr viele Charaktere vorhanden, die eine wichtige Rolle im ganzen Geflecht
der komplizierten Story spielen. Es gibt nicht die typische Hauptrolle.
Die Hauptfigur ist zwar sicher Dominic West (Jimmy McNulty). Jedoch sieht man ihn z.B.
in der gesamten vierten Staffel keine zehn Minuten. Diese Serie würde ich nicht als
Polizeiserie bezeichnen, den die Story zeigt auch die Geschichten anderer Gruppen, wie z.B.
der Personen auf der anderen Seite des Gesetzes. Es gibt hier kein Gut und Böse.
Und oft hat man mehr Sympathie mit einem kleinem Dealer oder der nur Nummer Zwei
der Drogengang als mit dem Officer der einem jugendlichen Autodieb die Finger bricht.

Ich habe zwischen Staffel eins und fünf das Buch, Homicide, welches von David Simons Feder stammt
gelesen. In diesem Buch schreibt er über ein Jahr, in dem er Polizeipraktikant bei genau dieser
Mordkommission war. The Wire verwendet viele Szenen aus dem Buch, das die Polizeiarbeit
noch realistischer erscheinen lässt. Allgemein merkt man die Kompetenz der beiden Macher der Serie, in den Themen die Sie behandeln. David Simons war Journalist bei der Baltimore Sun( Thema Staffel 5).Polizeipraktikant, und hat mit Ed Burns das Buch The Corner geschrieben,
bei dem sie die andere Seite begleitet haben. Ed Burns war bei dieser Mordkommission Detective
und unterrichtete später zwei Jahre in einer Schule in Baltimore( Thema Staffel 4).

Die Story ist viel zu komplex um Sie hier nur ansatzweisegrob zu skizzieren, deswegen lasse ich das ganz. Wikipedia hat da genug Informationen bereit gestellt.
Doch eins würde ich dort anders schreiben. Das Wort Wire wird dort mit Draht oder Abhörgerät
übersetzt, weil es in allen Staffeln mehr oder weniger um Abhöraktionen geht.
Ich denke es ist doppeldeutig. Es steht vielleicht mehr für eine Verbindung mit der die
sehr, sehr große Anzahl von Figuren alle früher oder später mal mit einander haben.

Fazit: Wer gerne abends das Hirn ausschalten und einen abgeschlossenen Fall am Ende einer
Folge möchte. Der wird mit der Serie nicht glücklich.
Wer aber erstmal die ersten vier oder fünf Folgen übersteht.
Und sich erstmal die Story aufbauen lässt, kann eine einmalige Serie genießen,
die eine zeitgenössische Geschichte einer Stadt und ihres Niederganges beschreibt.

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Trixi 21. September 2015 um 0:04

38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Eigentlich 6 Sterne, 11. November 2012
Rezension bezieht sich auf: The Wire Staffel 1-5 Komplettbox (exklusiv bei Amazon.de) [24 DVDs] (DVD)
Die Serie hält Amerikas Drogen-Politik den Spiegel vor und zeigt ohne Ausschmückung oder Übertreibung wie kaputt und machtlos der Apparat von Polizei, Justiz, Bildung und Exekutive ist. Im durchgängigen Handlungsstrang werden aus verschiedenen Blickwinkeln Charaktere gezeichnet (und diese so einfühlsam und exzellent ausgearbeitet wie in keiner mir bekannten TV-Serie). Während in der ersten Staffel hauptsächlich der Drogenhandel und die Polizeiarbeit in Baltimore’s Westside mit überwiegend afroamerikanischer Bevölkerung behandelt wird, durchleuchtet die Serie weitere Einflussfaktoren auf den Drogensumpf, wie den Hafen (Staffel 2) über den die meisten Drogen in die Stadt eingeschmuggelt werden, sowie deren dunklen Hintermänner und Helfers-Helfer. In der 3. Staffel werden die jungen Street-Gangs und die teilweise korrupte Stadtpolitik ins Visier genommen, welche mit manipulativen Fälschungen von Baltimore’s Verbrechensstatistik ihr eigenes Versagen in politische Wahlkampfmunition zu verwandeln versuchen. Die 4. Staffel nennt die Ursachen beim Namen, indem sie die Ausweglosigkeit der Jüngsten und damit das Schul- und Bildungssystem der Stadt anprangert, denn hier entsteht jener Nachwuchs für die Drogengangs. Trotzdem versuchen Lehrer und Schulbehörde ansatzweise neue Wege (kleine Versuchsballons um die Härtefälle und zuvor längst Aufgegebenen wenigstens auf ihr Leben in den Drogen-Bezirken vorzubereiten). Der Kreis der Geschichte schließt letztlich mit Blickrichtung Medien (hier überwiegend die Tageszeitung Baltimore Sun) und hält die Lupe auf die Arbeit der Zeitungsredaktion, die zudem noch mit Einsparungen oder drohenden Entlassungen kämpfen muss und zeigt auch den harten Konkurrenzkampf um die begehrten Spalten ihrer Titelseite. Auf den ersten Blick vielleicht für manche langweilig klingende Inhalte, die jedoch durch eine einfallsreiche Drehbucharbeit mit zahlreichen unverbrauchten Motiven und Wandlungen die vielen üblichen Erwartungsklischees amerikanischer Serien zur Seite räumt.

Daneben gibt es viele parallel verlaufende Schicksale in Einzelgeschichten die z.T. über mehrere Staffeln ausgiebig und mit sehr viel Liebe zum Detail erzählt werden (wie z.B. den auf der Straße lebenden und heroinsüchtigen „Bubbles“ der auch gelegentlich als Informant der Polizei für ein paar Dollar ausplaudert, wozu sonst keiner bereit wäre – und zeigt auch seinen Versuch der Drogenabhängigkeit zu entfliehen… die evtl. symphatischste Figur der Serie, da irgendwie ja jeder Dreck am Stecken hat). Diese und viele andere Begleitgeschichten machen vielleicht den besonderen Reiz von „The Wire“ aus. Geschossen wird natürlich auch und das nicht zu knapp. Die Serie ist eben wie die Realität (zumindest die einer amerikanischen Großstadt mit mehr als 50% Arbeitslosigkeit). Sehr nah am harten Überlebenskampf.

Für mich eine der besten Serien überhaupt (wenn nicht sogar die beste…). Und da schließe ich Serien wie Breaking-Bad etc. durchaus mit ein. Wer sich anfangs auf eine in ihrer Erzählweise eher ungewöhnliche Serie einstellt, ohne die falsche Erwartung auf pyrotechnische Action-Unterhaltung (also keine Vergleiche zu Serien wie „The Shield“ ziehen), den begrüßt eine spannende und komplexe Geschichte, die echter nicht sein könnte. Die stets fesselnd und sauber konstruiert viele etliche Stunden unterhält und dabei hält was sie verspricht.

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Lisbeth Salander 21. September 2015 um 0:32

119 von 127 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
PFLICHT !!!, 8. November 2012
Rezension bezieht sich auf: The Wire Staffel 1-5 Komplettbox (exklusiv bei Amazon.de) [24 DVDs] (DVD)
Wer von „the wire“ noch nie etwas gehört oder gesehen hat, sollte vorher eines wissen:
Diese Serie ist nichts für Freunde von Action, Tempo, Verfolgungsjagden, Geballer, coolen Typen und flotten Sprüchen.
Dennoch ist es der Höhepunkt, den es je an Crime-Stories im TV gab.
Warum? Weil es realistisch ist bis zum Abwinken, und episch bis zum Gehtnichtmehr!

Bei „the wire“ werden Stunden mit „Nichtstun“ und „Gelaber“ verbracht, was dem Zuschauer ein Höchstmaß an Geduld und Konzentration abverlangt, und trotzdem und nicht zuletzt gerade deswegen zählt „the wire“ zum Spannendsten und Dramatischsten, was jemals über den Bildschirm flimmerte.

Diese Serie ist die einzige, die es schafft, kriminelle Verstrickungen und strukturelle Abhängigkeiten durch sämtliche Gesellschaftsschichten und Bevölkerungsgruppen einer Stadt auszuloten, bis man vollkommen desillusioniert im Fernsehsessel sitzt und kopfschüttelnd zur Kenntnis nimmt, warum der Kampf gegen das Verbrechen ein Kampf gegen Windmühlen ist.

Dabei bietet „the wire“ als Drehbuch ein Meisterstück an Naturalismus, eine Regie mit perfekter Nähe zur Doku, und Schauspieler, denen man so gut wie nicht anmerkt, dass sie spielen!

Alle großen deutschen TV-Sender lehnten eine Ausstrahlung wegen der Komplexität der Serie ab.
Einen besseren Grund für den Kauf der Box kann ich nicht bieten.

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