Sperrung von illegalen Streamingseiten führt eher zur Verbreitung der Piraterie
Im Rahmen der aktuellen Studie des Joint Research Center der Europäischen Union wurde das Schließen und Blockieren von illegalen Filesharing- und Videostreaming-Diensten untersucht. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass entsprechende Maßnahmen nur zu einer kurzfristige Veränderung des Nutzerverhaltens führt.
Vielmehr entstehen in der Folge alternative Angebote im Netz. Die entsprechenden Anwender suchen Sie daher nur neue Quellen für das Streaming der gewünschten Filme und Angebote. So beschreibt die Studie die Schließung von kino.to und zeigt auf, dass in der Folge eine Reihe von neuen Portalen am Markt entstanden sind. So haben die bisherigen Gegenmaßnahmen nur für eine Verbreiterung des Angebots auf verschiedene Portale geführt.
Zudem stellt die Studie fest, dass viele Nutzer bereits über diverse Quellen verfügen, um die gewünschten Serien und Filme kostenlos zu empfangen. Möglicherweise kann eher eine Änderung der bisherigen Lizenzpolitik der Anbieter zu einer deutlichen Veränderung des Nutzerverhaltens führen.
Eine Übersicht der legalen Streamingangebote
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